Hör zu

Liebe Mamas,

wenn ihr Eurem Körper nicht zuhört, kann er Euch nicht sagen, was er braucht.

Um mich herum sind gerad alle Mütter krank oder erschöpft oder aus Erschöpfung krank oder so erschöpft, dass es sich nach Krankheit anfühlt.

Wenn Euer Baby Hunger hat, dann gebt ihr ihm was zu Essen, wenn Euer Kind malen möchte, bekommt es Stifte, wenn Euer Mann sich Spaghetti Bolognese wünscht, stellt ihr Euch in die Küche. Außerdem besorgt ihr noch die Geburtstagsgeschenke, denkt schon über Ostern nach, saugt nochmal schnell die Wohnung durch, weil es staubt. Ihr geht den Lieblingsjoghurt von der Großen kaufen und ruft die Oma an, um zu erfragen, wie es ihr geht. Ihr versorgt das Meerschweinchen vom Nachbarn und gießt die Pflanzen, während ihr im Geiste die Einkaufsliste zusammenstellt. Der Hund hat den Blumentopf ausgeräumt, kurz nachdem ihr den Staubsauger weggeräumt habt. Während ihr ihn also wieder hervorholt, beruhigt ihr Euer Kind mit nem Lied aus dem Bewegungskurs, zu dem ihr ja auch noch gleich los müsst.

Kommt Euch bekannt vor?

Das Stichwort ist: Selbstfürsorge! Was wollt ihr denn für nen Joghurt essen, kann vielleicht der Staub noch nen Tag umherfliegen, ihr dafür aber den Powernap Eures Babys dafür nutzen, Eure Füße kurz hochzulegen und einfach mal durchzuatmen? Wo sind Eure kleinen Sonnenmomente? Wenn sie nicht existent sind – schafft sie Euch.

Hört auf Euren Körper, wenn er erschöpft ist. Auf Eure Seele, wenn sie nicht mehr lacht. Seid so liebevoll mit Euch, wie ihr es Euch von den Anderen wünscht. Und nicht erst noch schnell die Fenster putzen, weil es jetzt Frühling wird, und dann mal durchatmen. Nein – jetzt, sofort. Atmen, lächeln, seufzen. Und überlegen – was will ich genau jetzt.

Seid Euch selbst die Freundin, die Mutter, die Schwester, die Partnerin, die ihr für die anderen tagtäglich seid.

Sat Nam
Julia

I used to hope that you´d bring me flowers. Now I plant my own.

-Rachel Wolchin

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