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In dieser Zeit, wo es Geschenke regnet (jeden Tag beim Adventskalender öffnen, an Nikolaus morgen, zu den Weihnachtsfeiern, wenn man wichtelt mit den Kollegen), habe ich eine Geschenkidee für Eure Lieben:

Schenkt Euren Kindern ein stabiles Gegenüber.

Yep! Ihr Mamas, kümmert Euch so gut, um Euch, das Euch nichts von den Socken hauen kann – weder Weihnachtgeschenke shoppen, noch Festtagsgelage. Trotzanfälle zwischendurch nicht. Der To Do Haufen auf der Arbeit, der noch vor Jahresende wegmuss stört genauso wenig, wie das Menü für Heiligabend.

Schenkt Euch, was ihr braucht, um stabil und kraftvoll zu sein. Bittet um Hilfe, wenn ihr es nicht selbst bewätigen könnt. Versucht, wenigstens einmal am Tag ein paar Minuten für Euch einzuplanen. Um was zu machen? Etwas, was bei Euch Tempo rausnimmt. Ich meditiere oder mach ein paar Yoga Übungen oder schreibe, das macht mich glücklich. All dies am Liebsten ganz allein in Stille. Das können nur ein paar Minuten sein und ich bin danach eine Andere.

Wann hab ich die paar Minuten, fragt ihr Euch? Mh.. zum Beispiel, nach dem Aufstehen und bevor ich in die Dusche springe. Zehn lange tiefe Atemzüge auf dem Badvorleger, dafür ist immer Zeit. Meine Mittagspause verbringe ich manchmal in meinem Lieblingscafé und genieße, dass mir jemand anderes einen Kaffee kredenzt. Dann schreibe ich ein wenig und fühle mich ganz losgelöst von meinen Alltagsaufgaben. Oder ich frage meinen Mann am Wochenende, ob ich mal nen Stündchen abtauchen kann. Letztes Wochenende habe ich dieses Stündchen in Berlin genutzt und war in einer tollen Ausstellung. Das hat mir eine neue Perspektive eröffnet, ich habe Neues erfahren, hab mal an anderes gedacht, als die Alltagsgedanken und war danach ganz frisch im Kopf.

Und als ich noch in der Elternzeit war, habe ich meinen Kleinen oft auf den Schoß genommen und begonnen ein Mantra zu singen. Das hat ihn beruhigt und er ist oft dabei eingeschlafen. Wenn er dann schlief, habe ich nicht den Geschirrspüler ausgeräumt, sondern Yoga gemacht. Oder ich habe beim Spazierengehen meditiert. Jeder Schritt war ein Sat und der nächste ein Nam (Sat Nam bedeutet „Wahre Identität“).

Und wie sieht es bei Euch aus? Fall ihr keine Antwort auf diese Frage habt, dann macht Euch schleunigst auf die Suche nach Glücklichmachern. Kleinigkeiten, die Euch gut fühlen lassen. Denn mehr noch als alle Geschenke, macht Eure Kinder glücklich, wenn ihr es seid. Schenkt ihnen ein stabiles Gegenüber, von dem sie lernen können, Selbstbewusstsein aufzubauen, Grenzen zu setzen, das Tempo rauszunehmen, wenn es zu schnell ist.

Eine Woche voller Glücksmomente wünsche ich Euch, Julia

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