Der Rahmen

Im Monat August habe ich mit meinem Mittwochs Yogakurs, Kundalini Yoga + Kind, über ein wunderbares Thema meditiert, passende Kriyas (Übungsreihen) geübt und gesprochen.

In einer fordernden Phase des Mama Seins habe ich während einer Meditation dieses Bild vor Augen gehabt, dass ich den Rahmen biete, an den mein Kind sich lehnen kann. In diesem kann er sich zurechtfinden, er weiß, was meine Grundsätze sind. Ich möchte ihm Sicherheit und Stärke geben. In meiner Vorstellung war dieser Rahmen ein hölzerner. Mit Holz, dem man sein Alter ansieht und der mit jedem Ritz und den Stellen, die noch an Baum erinnern, den Charakter preisgibt. Der mal türkis gestrichen war, aber der es nicht immer bleiben muss. Ich sah diesen Rahmen vor mir und spürte, wie ich mich auch körperlich kraftvoll aufrichtete und mich stabiler fühlte. Meine Vorstellung von diesem Rahmen, den wir als Mutter oder Vater unserem Kind bieten ist es, dass er in der Zeit, in der unsere Kleinen ihn brauchen, Orientierung gibt. Und genug Stärke, eines Tages einen großen Schritt aus dem Rahmen hinauszutreten, um seinen eigenen zu zimmern.

Aus welchem Holz bist Du geschnitzt? Oder bist Du ein wunderschön verschnörkelter Metallrahmen? Was tust Du, um Dich zu pflegen und zu Deine Stärke und Kraft zu erhalten (Holz ölt man, Metall poliert man, Plastik .. ach ja, da reicht vielleicht ein Staubwedel), aber Deine Seele, für die der Rahmen ja exemplarisch steht, was benötigt sie, um Dir die nötige Stärke zu verleihen?

Do the things

and

make the stuff

that

make your soul

say

fuck yeah.

that´s all.

By @bexlife on instagram

Eure

Julia

Kontakt