Chakras Mamastyle No.2

Chakras Mamastyle

Die Kraft des Lebendigen

Guten Morgen Mamas da draußen!

Das Wort Chakra kommt aus dem Sanskrit und bedeutet Rad oder Wirbel. Jeden Donnerstag erkäre ich in den nächsten Wochen eines der acht Hauptchakren.

Warum? Stellen wir uns die acht Hauptchakren wie Orte auf einer Landkarte vor. Das Ziel ist innere und äüßere Gesundheit und Zufriedenheit. Die Chakren sind Punkte auf dieser Karte. Wir können nicht glücklich und gesund und bei uns sein, wenn wir nicht wissen, wie es um uns bestellt ist. Genauso wie man nicht ans Ziel kommt, wenn man nicht den Weg nimmt, der dorthin führt. Manchmal muss man Umwege gehen, weil an einem Punkt eine Brücke morsch ist. Manchmal muss man etwas reparieren. Es ist eine Reise. Zu uns selbst. Aber eine, die wir immer wieder beschreiten, Tag für Tag. Wir kennen den Weg auf dieser Landkarte nur gut, wenn wir uns mit ihm vertraut machen. Wenn wir auch mal innehalten.

So funktionieren auch die Chakras. Man kann sie benutzen, um sich selber besser kennenzulernen. Wenn dann etwas nicht gut läuft, wir zum Beispiel das Gefühl haben, in einer zwischenmenschlichen Beziehung uns nicht so zeigen zu dürfen, wie wir wirklich sind (als Chakra entspräche dieses Thema zum Beispiel Vishudda, dem Kehlchakra) kann es passieren, dass wir dauerhaft das Gefühl haben, einen Kloß im Hals zu haben, eine Blockade. Wir dürfen nicht so sprechen, sein, wie wir sind. Manchen Leuten fällt es sogar schwer zu Atmen, wenn ein solches Thema auf ihrer Seele lastet. Wenn wir also wissen wieso der Kloß da ist, dann können wir handeln und etwas ändern. Ähnlich wie bei der Landkarte. Wenn wir nicht wissen wohin es geht, dann irren wir umher. Wissen wir aber, wir müssen an dieser Felswand hoch, nehmen wir unsere Kletterausrüstung mit.

Heute geht es um

Svadisthana ( das Sakralchakra)

Das Svadisthana Chakra liegt über dem Kreuzbein, über den Geschlechtsorganen Die Farbe, die ihm zugeordnet ist: Orange Element: Wasser

Ein gut funktionierendes zweites Chakra färbt die Welt mit Leidenschaft, Motivation und eigenständigen Meinungen.

Wer ein starkes 2. Chakra hat, hat eine klare eigene Meinung, es mangelt ihm/ihr nicht an Kontrasten und Konturen, an starken Gefühlen.

KREATIVITÄT, das Schlagwort dieses Chakras. Kreativität, Sinnlichkeit, Leidenschaft .. all dies braucht Muße, Zeit. Und da fängt es schon an schwierig zu werden. Welche Mama hat die über – Zeit?

Was passiert aber, wenn dieser Teil von uns, dieses Sanfte, überhaupt nicht gelebt werden darf:

unerfüllte Sehnsucht Eifersucht Ängste das Gefühl der Ohnmacht Minderwertigkeitsgefühle können auftreten.

Als Eltern ist man oft so im Erledigungs- und Kümmermodus, dass es kaum vorstellbar ist, dass da Raum sein soll, um einfach mal etwas zu tun, was nicht sinnhaft, nicht lösungsorientiert ist und überhaupt keinerlei positiven Effekt auf Wäscheberge oder überfüllte Kellerräume hat. Aber es wird so dringend benötigt. Gerade wenn Du das Gefühl hast, nur noch zu funktionieren. Wenn Du nur noch roboterhaft in To Do Listen denkst.

Wann kannst Du mal 15 Minuten für Dich haben? Abends, wenn die Kinder schlafen? Oder Du verbringst Deine Mittagspause mal nicht wie gewohnt in der Kantine sondern im süßen Café nebenan, ganz allein. Oder Du stehst früher auf und nimmst Dir die Viertelstunde vor dem Frühstück? Und dann? Was tun damit. Die erste Prämisse – nichts Sinnvolles. Sondern etwas, was Dir ein angenehmes Bauchgefühl, ein entspanntes Kribbeln entlockt.

Bei mir ist das zum Beispiel, eine kleine Geschichte zu schreiben. Tatsächlich kann ich mich da hinein versenken. Vielleicht gibt es etwas, was Dir früher (im Prä Eltern Stadium) einfach nur Freude gemacht hat, wobei Du nicht an Alltagsdinge gedacht hast). Stell Dir einen Wecker und mach genau das.

Durch diese kleine Kreativpause, diese kleine Alltagsflucht schöpfst Du Energie für all das, was halt erledigt werden musst. Aber Du wirst sehen, Du

kannst das Leben genießen bleibst spielerisch hast Begeisterung für Deine Ziele bist voller Optimismus kannst Gefühle und Erlebnisse besser verarbeiten.

Welche Yogaübungen helfen: Frösche, Kobra, Schmetterling, Sat Kriya, Katze – Kuh (Foto), Beckenheben

Was man sonst noch tun kann um das Svadisthana Chakra zu aktivieren: Kontakt zum Wasser kreative Tätigkeiten Genuss

Eine Zen-Weisheit lautet: Meditiere 20 Minuten täglich, es sei denn du hast keine Zeit, dann meditiere eine Stunde.

Das trifft es so gut. Denn das Gefühl Zeit übrig zu haben, hat eigentlich niemand. Aber kann lernen, das Leben wieder mit mehr Muße zu leben. Es ist ja nicht so, dass wir keine Zeit haben, nur so, dass wir das Gefühl haben, keine zu haben.

Also gewöhn Dir an, die kleinen Fluchten im Alltag für Dinge zu nutzen, die Deine Seele fliegen lassen.

Julia

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