Chakras Mamastyle No.1

May your coffee, pelvic floor, intuition and self-appreciation be strong. larkinyogatv on instagram

Muladhara Chakra (Wurzelchakra)

Ist das erste Chakra gestärkt sind wir selbstsicher, es fällt uns leicht uns und anderen zu vertrauen. Durchhalten in schweren Phasen fällt uns nicht schwer. Wir sind verwurzelt in unserem Leben. Fühlen, dass unsere Bedürfnisse gehört werden und erfüllt sind.

Na.. klingt nicht nach dem Leben der meisten jungen Mütter oder?

Selbstakzeptanz, Selbstsicherheit. Ein Punkt, der kurz nach der Geburt eines Kindes erst einmal wie ein schwammiges, fernes Ziel am Horizont schimmert. Denn in dieser Zeit geht es ja vielmehr auf das Auflösen des Ich. Denn das Wir ist, was jetzt gebraucht wird. Sich selbst zurückzustellen, um die Bedürfnisse eines Neugeborenen (und manchmal ja auch den anderen Kindern, die schon inder Familie sind) gerecht zu werden. Stillen, Wickeln, Schuckeln, Trösten. Heilen von der Geburt.

Wenn die ersten Wochen, Monate dann verstrichen sind, kommt irgendwann der Punkt, an dem jede Mutter merkt, dass sie ja auch noch da ist. Bei manchen passiert das ein paar Tage nach der Geburt, bei manchen erst wenn das letzte Kind eingeschult wird. Wir sind alle so verschieden. Aber dann, wenn er da ist, wenn Du das Bedürfnis hast, wieder danach zu schauen, was Du willst, aufzutauchen aus der Kümmerwolke, dann gib dem Bedürfnis nach.

Anzeichen, dass das 1. Chakra geschwächt ist und Liebe bedarf:

Unsicherheit Gefühl nicht dazu zu gehören Magen und Darmbeschwerden können ein Symptom sein Rückenschmerzen Existenzängste/ Misstrauen Heimatlosigkeit Materialismus (man verstärkt sich zu sehr auf materielle Dinge, braucht immer mehr) Auf körperlicher Ebene – wenn hier etwas nicht stimmt, geht auch sonst nichts. Bei vielen Menschen wirken sich Stress oder Kummer auf das Verdauungssystem aus.

Und nun?

Verwurzel Dich.

Körperlich hilft es zu joggen, Spaziergänge zu unternehmen. Außerdem Kartoffeln oder anders Wurzelgemüse zu essen. Wurzelig eben.

Yogisch??

Die Krähe (Foto)

Den Beckenboden stärken.

Probier mal folgende Mediation: Setz Dich an einen ruhigen Ort (wenn möglich, Mama, wenn nicht – setz Dich in den Legotrubel, setz Dich in die U-Bahn, an den Küchentisch) und nun schließ die Augen: Erde, stell sie Dir vor. Mutterboden (passt oder?) - und nun Dich als Pflanze, als Baum, als deliziöse Blume – was auch immer Deiner Seele entspricht. Mit Blüten, ohne, riesig, winzig – come as you are. Wandere gedanklich hinunter hinunter hinunter. Bis Du an Deinen Wurzeln angekommen bist. Und nun grab sie ein in diesen Boden. Tief und stark. Kleine Wurzelchen werden zu großen Wurzelsträngen. Pausiere. Atme. Genieße. Fühl Dich gehalten. Fühl, dass Du, Deine Kraft, Deine Wurzeln Dich halten und Du die Kraft ziehst, die Du brauchst, um zu wachsen. Verweile einen Moment.

Öffne die Augen und beantworte folgende Fragen: Wer oder was ist mein Wasser und gibt mir, was ich brauche?

Wieviel Wind vertrage ich gerad? Fühlt es sich an wie ne Brise oder haut mich der Sturm gerade um? Wenn ja, erlaube Dir, Dich zu entwurzeln. Suche den Ort, die Menschen, die Momente, die Dir Kraft geben, um den Stürmen des Alltags Standhalten zu können.

Anlehnen. Ranken um jemanden, der mich unterstützt und liebt, Stärke hat – kann ich das zulassen, wenn ich es brauche?

Habt einen großartigen Tag, ihr Lieben. Eure Julia

Kontakt